Streitschlichterausbildung abgeschlossen


Am 09.10.2019 schlossen die neuen Streitschlichter ihre Ausbildung ab und nahmen ihre Zertifikate entgegen. So erhält das Freihof noch mehr Unterstützung bei der Schlichtung möglicher Konflikte in unserer Schulgemeinschaft.

Das Freihof nimmt erfolgreich am Stadtradeln 2019 teil



Im Juli 2019 nahm das Freihof- Gymnasium an der Aktion „Stadtradeln“ teil und leistete so seinen Beitrag zum Klimaschutz. Im Landkreis Göppingen erreichten die Teilnehmer des Freihof den zweiten Platz, in der Stadt Göppingen sogar den Spitzenrang.

                                                                                

Ehrung als "MINT-freundliche" Schule


Das Freihof-Gymnasium wurde von der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ mit der Ehrung als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. MINT steht hierbei als Akronym für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Die unter der Schirmherrschaft von Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann stehende Ehrung erhalten Schulen, die „das zentrale Anliegen der Landesregierung, die Bildung von Kindern und Jugendlichen in den MINT-Fächern zu fördern, vorbildhaft umsetzen“, so der Ministerialdirektor im Kultusministerium Michael Föll. Sie erfüllen damit eine „Multiplikatorenrolle, um für Naturwissenschaften, Mathematik und Technik zu werben“, wie Michael Föll bei der Ehrung im Verbandsgebäude der Arbeitgeber Baden-Württemberg in Stuttgart weiter ausführte. 
Der Geschäftsführer Politik, Bildung und Arbeitsmarkt der Arbeitgeber Baden-Württemberg und von Südwestmetall, Stefan Küpper, bezeichnete dies als „eine gute Nachricht für die dringend benötigte Fachkräftesicherung in unserem Land“.
Christopher Ochs und Dr. Andreas Pfletschinger, Freihof-Gymnasium, Thomas Sattelberger, MINT Zukunft e.V.; Bettina Bihlmayr, Daimler Genius; MinDir Michael Föll, Ministerium für Kultus, Jugend und Sport; Stefan Küpper, Arbeitgeber Baden-Württemberg und Südwestmetall;Karl-Heinz Czychon, VDI; Katharina Missling, Wissensfabrik; Michael Bronner, Christiani; Dr. Karl-Heinz Fischer, VDE.

Am Freihof-Gymnasium ist die MINT-Bildung und –Förderung intensiv im Curriculum der Schülerinnen und Schüler integriert, speziell im Fach NwT stehen neben den Naturwissenschaften und der Technik auch immer mehr informationstechnische Inhalte im Vordergrund. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler das Programmieren von automatischen Abläufen verbunden mit einer jeweiligen konkreten Anwendung wie z.B. dem autonomen Fahren. Somit sind die jungen Menschen 
bestens auf das Leben in unserer 
hoch technologisierten Welt vorbereitet.

Studienfahrt des Neigungskurses Geschichte der Jg12 nach Prag




Mit großer Vorfreude begaben wir uns vom 01.10. bis zum 04.10.2019 auf den Weg nach Prag. Schwerpunkt unserer Studienfahrt war die Auseinandersetzung mit der wechselhaften Geschichte des heutigen Tschechiens vom Prager Fenstersturz bis zum Prager Frühling 1968. Insbesondere der Besuch des ehemaligen KZ Theresienstadt stand für uns im Mittelpunkt. 


Wir hatten Gelegenheit die Ereignisse 1968 auf dem Wenzelsplatz aus der Perspektive einer Zeitzeugin geschildert zu bekommen. Diese Schilderung entwarf ein deutlich anderes Bild auf die Rolle Dubčeks und die der einmarschierenden sowjetischen Soldaten als man es in den gängigen Lehrwerken liest. Eine schöne Gelegenheit für eine historische Diskussion.


Die im Ghettomuseum Theresienstadt ausgestellten Zeichnungen der ermordeten Kinder war für uns emotional schwer zu verkraften, auch wenn wir als Neigungskurs Geschichte wussten, was uns erwarten würde. Durch die Haftanstalt der Gestapo in der „Kleinen Festung“ führte uns unser Guide Christina kompetent und mit reichem Detailwissen. Besonderen Eindruck hinterließ jedoch der von den Nazis gedrehte Film „Die geschenkte Stadt“, in dem KZ- Insassen gezwungen wurden ihre Lebensfreude und Dankbarkeit beim Jazzkonzert oder Fußballspiel für dieses „komfortable“ KZ zu demonstrieren.


Prag zog uns aber auch mit seinen schönen Seiten in seinen Bann. Wir spazierten durch die Prager Altstadt und bewunderten Jugendstilfassaden wie auch kubistische Hausansichten; die „Astronomische Uhr“ am  Altstädter Ring, das „Jüdische Viertel“ und gotische Kirchen faszinierten uns ebenso wie kulinarischen Highlights der böhmischen Küche und die Schönheit der Moldau.


Prag, wir kommen gerne wieder!

D. Schneider und die Schüler des Neigungskurses Geschichte

Theaterstück „Fake Paradise“ am Freihof-Gymnasium aufgeführt



Welche Werte sollen in unserer Gesellschaft gelten? - Theaterstück „Fake Paradise“ am Freihof-Gymnasium aufgeführt

Am 02.07.2019 erlebten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 des Freihof-Gymnasiums Göppingen im Rahmen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ mit dem Stück „Fake-Paradise“ eine besondere Theateraufführung.

Eine Schauspielgruppe aus 4 Schauspieler/innen entführte mit minimalistischen Mitteln die Zuschauer in ihr Paradies, das sich aber schnell als „Fake-Paradise“ herauskristallisierte, in dem nur die Werte „Smile - Workout – Relax and Be the best“ gelten.

Melissa, Markus und Jenni leben in diesem Fake-Paradise und sind von einem Wunsch getrieben, die höchste Daseinsstufe in dieser Welt, die „rote Stufe“, zu erreichen.

Um dorthin zu gelangen, müssen sie vor allem ihre Follower (das Publikum) überzeugen, indem sie Videos produzieren und hochladen, um damit möglichst viele „likes“ zu bekommen. Für ihre „likes“ sind die drei bereit, alles zu tun. Um likes zu erhalten, denkt sich die Gruppe eine Reihe von vermeintlich coolen Situationen aus, die sie dann im Rollenspiel nachspielt.

Eines der Rollenspiele handelt beispielsweise von einem Konflikt zwischen der neuen Lehrkollegin, Fr. Schaft, und der kopftuchtragenden Referendarin, Fr. Fatih, der sich an der Frage entzündet, ab wann man als „Deutsche“ gelten könne. Auch die Grenze zwischen „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“ auf der einen Seite und rassistischen Äußerungen auf der anderen Seite, wird hier ausgelotet. Die Besonderheit des Stücks besteht darin, dass durch die wechselnden Rollen, die die drei Schauspieler immer wieder einnehmen, die Standpunkte, Ängste und Vorurteile beider Seiten dargestellt werden können und die Zuschauer dadurch zu einer eigenen Stellungnahme herausgefordert werden.

In weiteren Rollenspielen kamen ferner die problematischen Seiten der Kommunikation in den Sozialen Netzwerken und die suggestive Kraft, die Fake-News besitzen, zur Sprache.

Als die Managerin dann aber immer abstrusere Aufträge erteilt, steigen die drei am Ende des Stücks aus der Welt des Fakes Paradies aus und singen nun ihren eigenen Traum vom Paradies, in der die die Menschen sich mit gegenseitigem Respekt und Toleranz begegnen.

Das gelungene Stück warf viele Fragen auf und gab keine einfachen Antworten. Am Ende blieb offen, welche gemeinsamen gesellschaftlichen Werten in unserer Gesellschaft gelten sollen. Die Schülerinnen und Schülern beteiligten sich rege an der anschließenden Diskussion mit den Schauspielern.

Diese Debatte wurde zwei Tage später fortgeführt, als Referenten des Demokratiezentrums Baden Württemberg in die Schule kamen, um nochmal gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern die Themen des Stücks zu vertiefen.

Das Freihof –Gymnasium bedankt sich außerdem bei den Sponsoren und Förderern des Theaterstücks dem Demokratiezentrum Baden-Württemberg, der Initiative Sicherer Landkreis Göppingen e.V. und der Landeskoordination Schule ohne Rassismus/Schule mit Courage.
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