Besuch der 9. Klassen in der KZ-Gedenkstätte Dachau
Im Rahmen des Geschichtsunterrichts besuchten die 9. Klassen des Freihof-Gymnasiums die KZ-Gedenkstätte Dachau. Die Exkursion steht in engem Zusammenhang mit dem Unterrichtsthema „Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg“ und ist zugleich ein wichtiger Baustein der Demokratiebildung an unserer Schule. Ziel des Besuchs war es, den Schülerinnen und Schülern die historischen Ereignisse nicht nur theoretisch, sondern auch an einem authentischen Ort näherzubringen. Die Gedenkstätte Dachau, als eines der ersten Konzentrationslager des NS-Regimes, bietet hierfür einen besonders eindrücklichen Lernort.

Der Tag begann am Vormittag mit einer Erkundung des Geländes und der Hauptausstellung im ehemaligen Wirtschaftsgebäude. In Kleingruppen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Aufgaben, die ihnen halfen, zentrale Orte und Aspekte der Geschichte des Lagers zu erschließen. Am Nachmittag folgte eine etwa zweieinhalbstündige Führung über das weitläufige Gelände. Jede Klasse wurde von einem Guide begleitet, der die historischen Hintergründe erklärte, die Geschehnisse anhand von Einzelschicksalen visualisierte und den Schülerinnen und Schülern Raum für Fragen gab.

Der Besuch der Gedenkstätte hinterließ bei vielen einen nachhaltigen Eindruck. Die direkte Konfrontation mit den schrecklichen Spuren der Vergangenheit machte die Verbrechen des Nationalsozialismus auf eindringliche Weise erfahrbar. Gleichzeitig wurde deutlich, wie wichtig es ist, sich für Menschenrechte, Toleranz und die Bedeutung demokratischer Werte einzusetzen, um Verantwortung für Gegenwart und Zukunft zu übernehmen.
(Text u. Fotos: S. Sonnentag)