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Freihof-Gymnasium Göppingen

Schüleraustausch mit Frankreich 2026

Auch in diesem Schuljahr konnte wieder ein Schüleraustausch mit zwei Collèges im Département Loire in Frankreich durchgeführt werden. Bereits seit 2011 fahren jährlich unsere Freihof-Schüler nach Frankreich und empfangen ihre Austauschpartner bei uns in Göppingen.

In diesem Jahr waren unsere französischen Gäste vom 12. bis 20. März bei uns in Göppingen. Sie wurden herzlich von unseren Gastfamilien empfangen und konnten so ganz nah die deutsche und schwäbische Kultur erleben. Auch das Riesenrad auf dem Marktplatz ging anlässlich des Göppinger Frühlings während ihres Aufenthaltes bei uns an den Start. Unsere französischen Freunde erlebten hautnah das Schulleben am Freihof-Gymnasium, wurden herzlich von OB Maier im Rathaus willkommen geheißen und machten als gesamte Gruppe zwei Ganztagesausflüge, zum einen ins Mercedes-Benz-Museum und die Stuttgarter Innenstadt und zum anderen an den Bodensee zu den Pfahlbauten in Unteruhldingen und nach Meersburg. Außerhalb der schulischen Veranstaltungen verbrachten sie ihre Freizeit bei vielfältigen Aktivitäten mit ihren Austauschpartnern und deren Familien und lernten so Göppingen und seine Umgebung kennen.

Mit der Aussicht auf ein baldiges Wiedersehen verabschiedeten wir unsere Partner am 20. März.

Schon am 21. April stiegen wir mit gepackten Koffern, gespannt und voller Vorfreude in den Bus an der EWS Arena, der uns nach 13 Stunden wohlbehalten zu unseren Austauschpartnern nach Balbigny brachte.

Vor dem Collège Michel de Montaigne warteten bereits die Gastfamilien. Ein Teil der Schüler war allerdings auch bei Schülern des Collège in Panissières, etwa 25 Minuten von Balbigny entfernt, untergebracht. An den Schultagen besuchten die Schüler den Unterricht der jeweiligen Schulen. In Balbigny waren an einem Tag auch Grundschüler zu Besuch, die gemeinsam mit unseren Schülern deutsch-französische Lieder sangen und so hoffentlich für das Fach Deutsch gewonnen werden konnten.

Als gesamte Austauschgruppe trafen wir uns an einem Abend in der Schule in Balbigny zum geselligen Zusammensein mit den Eltern, die ein leckeres Büffet zusammenstellten. An einem weiteren Nachmittag waren gemeinsame sportliche Aktivitäten der gesamten Gruppe in Panissières angesagt.

Als Gesamtgruppe trafen wir uns auch zu zwei Ganztagesausflügen, die uns nach Lyon und nach Saint-Étienne führten.

In Lyon konnte sowohl der modernere Teil als auch die Altstadt etwas erkundet werden, bevor wir am Nachmittag das Museum der beiden berühmten Brüder der Stadt Lyon, der Frères Lumière, den Erfindern des Kinos, besuchten.

Für eine Stadt wie Lyon reicht ein Tag natürlich bei Weitem nicht aus, so dass einige unserer Schüler hoffentlich wiederkommen werden.

In Saint-Étienne, dem Hauptort des Département Loire, einer Stadt mit industrieller Geschichte, konnten wir einerseits die Innenstadt erkunden, andererseits aber auch einen Einblick in das Leben von Grubenarbeitern im Bergwerk erhalten. Das Musée de la Mine bietet eindrucksvolle Führungen in eine Welt an, die uns als Schwaben wahrscheinlich nicht so vertraut sein dürfte.

Nach vielen Erlebnissen und Unternehmungen auch mit den französischen Gastfamilien und voller neuer Eindrücke und hoffentlich großen Fortschritten in der französischen Sprache(!), stiegen wir am 29. April morgens mit unseren Koffern wieder in den Bus, der uns abends zurück nach Göppingen brachte.

 

Hoffen wir, dass der Austausch auch in den kommenden Schuljahren auf Interesse bei den Schülern stoßen wird.

Nur mit einer entsprechend großen Schülerzahl kann so eine Reise finanziell gestemmt werden.

Einige Schüler konnten sogar zweimal am Austausch teilnehmen und teilweise die Freundschaft mit ihren Partnern weiter vertiefen.

 

Als federführender Organisatorin dieses Austauschs, bereits seit den Anfängen 2011, ist es mir ein Herzensanliegen, einen Betrag zur Völkerverständigung und zur deutsch-französischen Freundschaft schon in jungen Jahren bei unseren Schülern zu leisten.

Dies ist angesichts der aktuellen Weltlage von unermesslicher Wichtigkeit.

 

OStR’ Eva-Maria Reyher