Freihof-Gymnasium

Sozialpraktikum

Jedes Schuljahr findet für die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen das Sozialpraktikum statt. Die Schüler sind dann für 5 Tage an einer von ihnen ausgewählten sozialen Einrichtung in und um Göppingen tätig. Das Praktikum ist eine Schulveranstaltung, d.h. die Teilnahme der Schüler ist verpflichtend. Das unter dem Namen „Compassion“ bekannt gewordene Projekt geht auf die Gebrüder Kennedy zurück, die in den 60er Jahren vom amerikanischen Volk ein soziales Engagement eingefordert haben. Dadurch sollten Achtung, Einfühlungsvermögen, Zuwendung und Hilfsbereitschaft gegenüber
ihren Mitmenschen gefördert werden. Unsere Schüler nehmen während der fünf Tage an ihrem Praktikumsplatz so weit wie möglich an allen Tätigkeiten teil und lernen im Umgang mit Menschen eine für sie häufig neue Lebenswelt kennen: das Leben im Alter, mit einer Behinderung, mit einer Krankheit, ohne festen Wohnsitz und Arbeit, das Leben von Kindern mit Sprachproblemen etc.

An die Eltern und Schüler/innen
der Klassen 9a, 9b, 9c und 9d im Schuljahr 2017/2018

Wichtige Information zum Sozialpraktikum
Bitte vor den Elternabenden durchlesen
Sehr geehrte Eltern, liebe Schüler, dieses Schuljahr findet für die Klassen 9a, 9b, 9c das Sozialpraktikum statt.
zuständige Lehrerin: Adriana Picardi

Das Sozialpraktikum ist eine Schulveranstaltung, d.h. die Teilnahme der Schüler ist verpflichtend.
Das unter dem Namen „Compassion“ bekannt gewordene Projekt geht auf die Gebrüder Kennedy zurück, die in den 60er Jahren vom amerikanischen Volk ein soziales Engagement eingefordert haben. Dadurch sollten Achtung, Einfühlungsvermögen, Zuwendung und Hilfsbereitschaft gegenüber den Mitmenschen gefördert werden.
Unsere Schüler nehmen während der fünf Tage an ihrem Praktikumsplatz so weit wie möglich an allen Tätigkeiten teil und lernen im Umgang mit Menschen eine für sie häufig neue Lebenswelt kennen: das Leben im Alter, mit einer Behinderung, mit einer Krankheit, ohne festen Wohnsitz und Arbeit, das Leben von Kindern mit Sprachproblemen etc.
Nach einer Informationsveranstaltung im Oktober 2017 durch die verantwortlichen Lehrerinnen, Frau Picardi und Frau Reining, treffen die Schüler im Oktober ihre Wahl für eine Praktikumsstelle. Hierfür steht den Schülern eine Liste der sozialen Einrichtungen zur Verfügung, mit denen wir in Kontakt stehen.
Wer sich selbstständig um eine Praktikumsstelle kümmern möchte, möge dies bitte vorab mit den zuständigen Lehrerinnen besprechen, um Überschneidungen zu vermeiden.
Sie dürfen dies gerne auch telefonisch tun. Ansprechpartnerin für die Klassen 9a und 9b ist Frau Reining (07023-957247) – für die Klasse 9c und 9d Frau Picardi (07162-9474400).
Vor Beginn des eigentlichen Sozialpraktikums werden mit den Schülern in den Fächern Religion und Ethik Erwartungen und Fragen diskutiert.
Das Praktikumstagebuch, das im Wert einer Klassenarbeit in die Notengebung der Fächer Religion und Ethik einfließt, wird ebenfalls vorbesprochen. Der Abgabetermin wird von den zuständigen Lehrern bekannt gegeben.
Während des Praktikums werden die Schüler in der Regel von einem ihrer Lehrer besucht, um sich mit ihm auszutauschen und eventuelle Probleme zu besprechen. Dieser Kontakt wird von Schülern und Lehrern sowie den Einrichtungen immer sehr geschätzt.
Nach dem Praktikum tauschen die Schüler ihre Erfahrungen in einem Klassengespräch aus.

Am Ende des Schuljahres erhalten die Schüler von der Schule ein Zertifikat.
Wir werden uns an den Elternabenden am Montag 25. September in den Klassen vorstellen und stehen für Anregungen und Fragen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Dr. Andreas Pfletschinger

Adriana Picardi-Jehle Annette Reining

zuständige Lehrerin: Annette Reining

Termine 2017/2018
Kl. 9c und 9d  05. – 09. Februar 2018 zuständige Lehrerin: Adriana Picardi (07162-9474400).
Kl. 9a und 9b  19 .- 23. Februar 2018 zuständige Lehrerin: Annette Reining (07023-957247)

Bitte klicken Sie zum Download auf Formulare Kl. 9c und 9d  05. – 09. Februar 2018 zuständige Lehrerin: Adriana Picardi Kl. 9a und 9b  19. – 23. Februar 2018 zuständige Lehrerin: Annette Reining

Verantwortliche Lehrer
Kl. 9c und 9d  05. – 09. Februar 2018 zuständige Lehrerin: Adriana Picardi (07162-9474400).
Kl. 9a und 9b  19. – 23. Februar 2018 zuständige Lehrerin: Annette Reining (07023-957247)

Bitte klicken Sie zum Download auf Formulare

Formulare

Frau Reining

Klasse 9a / 9b

Telefon

07023 957247

Email

annette_reining@web.de

Frau Picardi

Klasse 9c / 9d

Telefon

07162 203674

Email

a.picardi@web.de

Ein Bericht über das Sozialpraktikum
von
Maria Leube

Schon seit mehreren Jahren reite ich und interessiere mich sehr für die verschiedenen Arbeitsweisen mit Pferden. Dies wollte ich mit meinem Sozialpraktikum verbinden. Dank einer mir bekannten Therapeutin wurde ich auf den Reitstall Freihof, der seit Anfang diesen Jahres zum Christophsbad Göppingen gehört, aufmerksam. Ich durfte hier mein Sozialpraktikum absolvieren.
Der Umgang mit den Patienten war mir noch fremd. Wie würden diese sich gegenüber den Pferden verhalten? Wie harmoniert ein Team aus Therapeut, Patient und Pferd? Und wie arbeiten die Therapeutinnen und Therapeuten in der Klinik mit ihren Patienten? Auf diese Fragen wollte ich während meines Praktikums Antworten finden.
Am Montagmorgen ging es im positiven Sinne direkt los. Ich wurde von den dort arbeitenden Therapeutinnen herzlich begrüßt und wurde in die Dienstpläne eingewiesen.
Danach war ich im Reitstall Freihof, wo sofort der direkte Kontakt zu den Pferden entstand. Ich durfte mir ein eigenes Bild aus der Position eines Patienten machen und mich auf den Rücken des Therapiepferdes „Lord“ (Bild siehe Anhang) setzen. Wie würde ein körperlich behinderter Patient aufsteigen? Wie reagiert der Körper in der Bewegung mit geschlossenen Augen? Dies konnte ich am eigenen Leibe erfahren. Als wenig später die Patienten kamen und die Therapiestunde begann, konnte ich mir deshalb besser vorstellen, wie es sich für diese anfühlen mag. Auch während der Therapiestunde erklärte mir die Therapeutin das Verhalten des menschlichen Körpers auf dem Pferd und wie es sich verhält, wenn dieser gehandikapt ist. Ich durfte Vermutungen anstellen und war somit aktiv an der Therapie beteiligt, was mir sehr gefallen hat. Die Patienten selbst hatten kein Problem damit, dass Praktikantinnen am Geschehen teilnahmen und waren mir gegenüber sehr aufgeschlossen. Dies trug dazu bei, dass ich mich in dieser Form der Therapie gefordert und wohl fühlte…..

Am Nachmittag ging ich in die Rehabilitationsabteilung.
Alle waren sehr bemüht, mir den Ablauf eines Arbeitstages zu veranschaulichen und ich bekam sogar einen eigenen weißen Kittel. Nun erkannten mich auch die Patienten als Teil der Klinik an, was mich dazu ermutigte, mit ihnen zu reden, während ich sie zusammen mit der Therapeutin zu Gruppenübungen begleitete. Dort durfte ich alle Übungen mitmachen und sogar zeitweise selbst „Hand anlegen“, indem ich Anweisungen in einer Stunde gab, die zur Kräftigung der Muskeln diente. Das Vertrauen, das mir wie selbstverständlich geschenkt wurde, ließ mich motiviert mitarbeiten. Meine Fragen beantwortete die Therapeutin auch währenddessen freundlich und ausführlich. Sie erzählte mir auch, wie sie selbst zu dieser Arbeitsform der Therapie gelangt war und sprach mit mir über meine Vorstellungen in der Berufswelt. Zum Ende einer jeden Gruppenübung brachten wir die Patienten entweder wieder auf ihre Zimmer oder gingen in andere Räume, wo ich immer wieder von lächelnden Gesichtern begrüßt wurde.
Schließlich lag ein anstrengender, aber eindrucksvoller Tag hinter mir und ich freute mich bereits auf den weiteren Verlauf meines Praktikums. ….

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